Würdest du für Jesus sterben?

Als nicht Glaubende/r ist es ein Leben in Unsicherheiten. Wie lange Leben werde ich Leben? Werden wir diese Krise überstehen? Vielleicht hat man es am Anfang nicht mal gemerkt, aber jetzt, wo es in der Welt immer mehr Aufstände gibt, merkt man, dass die vorherigen Sicherheiten nicht wirklich viel Wert haben im Vergleich zu Zeit und Leben. Mit Geld kann man sich keine Zeit und kein Leben kaufen!

In letzter Zeit habe ich mich gefragt, ob ich fähig bin, wenn es drauf ankommt, für Gott einzustehen. Nehmen wir an, ich stände wie Paulus vor Königen und müsste Gott bezeugen. Ich denke, ich würde Gott bezeugen und nicht verleugnen, wie wäre es wenn es aber um Leben und Tod gehen würde? Würde mich die Angst vor Menschen hindern von Jesus zu erzählen? Würde ich Gott hintergehen, wenn ich mich für mein Leben entscheiden würden, anstatt mein Leben für die Wahrheit hinzugeben. Würde ich für Christus sterben? Jeder Christ muss sich im Verlauf seines Lebens diese Fragen stellen.

Grundsätzlich dreht es sich aber, um die eine Grosse Frage, würde ich für Gott sterben? Auch wenn meine Familie oder mein eigenes Leben auf dem Spiel stehen würde. Hier kommt mir die Geschichte in Buch Mose 19,26 in den Sinn hier wird die Flucht von Lots Familie aus der brennenden Stadt Sodom beschrieben. Gott verbietet ihnen sich nach der lasterhaften Stadt umzudrehen. Lots Frau tut es dennoch – und erstarrt zur Salzsäule. Sie konnte ihr altes Leben nicht loslassen und hat sich der Welt als Gott zugewandt. Bevorzuge ich lieber als Salzsäule zu enden oder doch lieber ein Märtyrer Tod? Wir Kinder Gottes dürfen uns nicht an dieser Welt klammern, weil diese Welt nicht unsere Welt ist. Wir sind im Reich Gottes Zuhause.

Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus.

Philipper 3:20

Wir müssen fähig sein alles Loszulassen, wenn die Zeit gekommen ist. Denn diese Welt wird vergehen und alles was man hier auf Erden sieht wird in Flammen aufgehen.

Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum können wir auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns damit begnügen.

1 Timotheus 6:7-8

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.

Matthäus 24:35

An was halten wir den Fest? An etwas das so oder so vergehen wird, wie unsere Leiber?

Stephanus zeigt uns, was es heisst für Jesus zu leiden und zu sterben:

Als sie aber dies hörten, ergrimmten sie in ihren Herzen, und sie knirschten mit den Zähnen gegen ihn. Da er aber voll Heiligen Geistes war und fest zum Himmel schaute, sah er die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe die Himmel geöffnet und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen! Sie schrien aber mit lauter Stimme, hielten ihre Ohren zu und stürzten einmütig auf ihn los. Und als sie ihn aus der Stadt hinausgestoßen hatten, steinigten sie ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes mit Namen Saulus. Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Und niederkniend rief er mit lauter Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht zu! Und als er dies gesagt hatte, entschlief er. Apostelgeschichte 7. 54-60

Stephanus war es wichtiger im Zukünftigen Reich mit Gott zu leben, als sich an dieser Welt festzuklammern wie ein Äffchen. Er setzte die Hoffnung vollkommen auf Gott und seine Verheissungen. Seine Sicherheit & Gerechtigkeit ist Jesus und dafür gab er seinen ganzen Leib hin.

Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und mich retten in sein himmlisches Reich. Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

2 Timotheus 4:18

Denn Gott hat uns einen Lohn versprochen. Es ist kein fleischlicher Lohn auf dieser Welt (wie Reichtümer oder Status). Er hat zu Erben des Reich Gottes gemacht, ein Reich, dass nie vergehen wird. Unsere Sicherheit ist nicht auf dieser Welt, sondern ein Schatz im Himmel!

Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

Matthäus 19:21

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.

Hebräer 10:23

Entscheide dich heute, ob du lieber Leib oder Seele verlieren möchtest? Denn auf eins von beiden läuft es aus. Weil Gott Leben ist, ist unsere Seele auf Gott angewiesen – er hält uns am Leben, sowie Luft zum Atmen – Die Luft ist da, aber wir sehen diese Luft nicht, aber wir vertrauen, dass die Luft da ist und diese Luft hallt uns am Leben. Doch es ist eine Entscheidung notwendig. Wie entscheidest du dich?

Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.

Römer 8:25

Ich spüre und sehe das Ende ist Nahe!

Denn dazu ist auch den Toten das Evangelium verkündigt, auf daß sie gerichtet werden nach dem Menschen am Fleisch, aber im Geist Gott leben. Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. So seid nun mäßig und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge.

1.Petrus 4

Tut mir leid, für diese starken ernüchternde Endzeit Predigt, aber dies muss sein, seht in die Welt

—— die Welt stirbt.

Unsere Sicherheit ist aber nicht die Welt, sondern Jesus. Nochmals zur Hauptfrage am Anfang: Würdest du für Jesus sterben?

Heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist.

1 Petrus 3:15

„Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Matthäus 28,20

Seid und bleibt voller Hoffnung und im Frieden Christi.

Blessings,

Noemi

1 Comment

  1. … wenn wir uns bedingungslos dem Herrn hingeben
    — schon jetzt —
    in der Nachfolge, im Dienst … etc.
    dann …
    Und wie „Onkel Paule“ ja schon sagte und schrieb:
    „Ich sterbe täglich …“

    Andersherum eine „kniffelige“ Sache, so eine Aussage zu treffen.
    War es nicht ein gewisser Simon Petrus, der da vorlaut sprach … – bis die Sache mit dem Hahn?

    Wie können zumindest schon mal üben, Tag für Tag im Dienst
    und „am Ende“ sehen wir dann mal.

    Alles Liebe,
    Raffa.

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