Angstfrei

Ich weiss nicht warum, aber heute früh als ich in der Dusche war musste ich daran denken, wie Jesus mich frei gemacht hat von Angst. Zudem hatte ich das Gefühl es aufschreiben zu müssen, vielleicht muss dies jemand von euch lesen, um frei zu werden von Angst.

Das erste Mal als mich die Angst übermannte war in der Kindheit, ich weiss noch ganz genau, wo und wie es geschah. Ich war ca. 4 Jahre alt und wir wohnten dazumal noch in einer kleinen Wohnung in Zürich. Meine Mutter wurde an diesem Tag die Wäsche unter im Gemeinschaftskeller aufhängen gehen und nahm meine Schwester mit, da sie noch klein war. Ich war am Fernsehen, es war eine Kinder Sendung und meine Mutter vertraute mir, dass ich die Wohnung allein nicht verliess und warten würde bis sie wieder zurückkamen. Sobald sie mit meiner Schwester die Wohnung verlassen hat, kam eine Szene im Fernseher, die der Feind gleich genutzt hat, um mir Angst einzuflössen. Ich sah ein Monster im Fernseher und ich saugte es gleich auf. Diese Art von Angst war real in diesem Raum und gekoppelt mit diesem Bild des Monsters im Fernsehen, hat es stärke bekommen, es brannte sich in meine Gedanken ein, sodass ich noch heute dies noch wiedergeben kann. Ich machte den Fernseher sofort aus, doch die Angst, war bereits in mich gelegt worden.

Besonders in Kindsalter sind wir Kinder sehr einfach Ziele für den Feind. Wir sind wie Schwämme, die alles ungefiltert aufsaugen. So war dies auch beim mir. Ich begann immer mehr eine Angst zu Menschen zu entwickeln, obwohl meine Mutter meinte, dass ich als ich noch Jünger war, keine Angst vor Menschen hatte und ein sehr zutrauliches Kleinkind war. So früh begann der Feind mich zu prägen und mich von Menschen wegen der Angst fernzuhalten.

Die zweite Begegnung mit der Angst hat sich wie folgt abgespielt:

Wir hatten eine Musical CD «Peter und der Wolf» von meinem Onkel bekommen. Diese Instrumental Musical war sehr eindrücklich und stark. Doch die Angst packte mich erst, als ich das Cover genauer betrachtete und mir kam es so vor, wie der Wolf aus dem Cover kam und mich verschlingen wollte. Seit da an hatte ich, sobald meine Mutter diese Musik laufen liess, diese Angst in mir. Ich konnte diese Musik, bis ich Jesus begegnet bin nicht mehr hören, ohne dass ich die Angst im Nacken spürte. Dieser Wolf verfolgte mich nach diesem Ereignis jede Nacht im Traum und ich versuchte mich immer zu verstecken oder davon weg zu renne, doch ich war dieser Angst auch im Traum ausgeliefert.

Heute ist mir klar, dass mich diese Angst, dieser Dämon der Angst, mich wehrend des Schlafens traumatisierte und ich hatte jedes Mal Angst einzuschlafen, wegen dieser Träume. Diese Angst vor Wölfen blieb ebenfalls sehr lange in meinem Kopf.

Der Feind nutzt jedes Mittel, um bereits in der Kindheit zu uns durchzudringen und uns zu ängstigen. Es möchte uns Gefangen und in Gebunden halten, damit wir im Erwachsenen alter nicht zu Gott finden und für sein Reich effektiv arbeiten können. Unser Kampf ist nicht menschlicher Natur, sondern Geistlicher.

Doch dann, 2016 hatte ich die Begegnung mit Gott und die Angst musste gehen. Denn als Gottes Liebe mich einnahm konnte die Angst in mir nicht mehr bestehen.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.

1. Johannes 4.18

Die Angst verliess liess mich und ich fühlte mich frei, hinzugehen wo immer es mich auch hinzog. Ich fühlte diese kindliche Freiheit wieder, welche ich eigentlich hatte und ich konnte wieder aufatmen, ich fühlte mich gestärkt. Die Furcht, was Menschen über mich dachten, war verschwunden.

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich dieser Art von Angst nie wieder begegnet bin. Denn der Feind versuchte wieder zurückzukommen. Er versuchte dies 2018 kurz nachdem ich erkannte, wer Gott wirklich war und ich definitiv umgekehrt bin vom Okkultismus. Die Angst betrat den Raum und ich merkte, dass sie nicht in mir eindringen konnte, wie im Kindsalter, sondern sie war da, aber konnte nichts anstellen, da der Geist Gottes in mir stärker war als diese Angst. Ich danke Gott, dass er mir seinen Geist gegeben hat, um mich von solchen Dingen freizumachen und frei zu bleiben. In diesem Zeitpunkt war ich ein Baby im Glauben und ich wusste nicht, dass ich dem Dämon sagen kann, dass er diese Wohnung verlassen müsse, im Namen Jesu, denn diese Autorität ist uns von Jesus gegeben worden. Gott hatte seine schützende Hand über mir.

Ihr seid aus Gott, Kinder, und habt sie überwunden, weil der in euch größer ist, als der in der Welt.

1. Johannes 4.4

Das letzte Mal als mir diese Angst begegnete war in einem Hotelzimmer, in Deutschland, wir waren auf Durchreise zu meinen Schwiegereltern nach Norddeutschland. Der Heilige Geist weckte mich und machte mich aufmerksam auf die Angst, welche im Raum war. Diese Angst war sehr intensiv und ich wusste ich muss, Jesus Namen darüber aussprechen und proklamieren, damit die Angst verschwindet. Und sie musste gehen!

Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm einen Namen gegeben, der über alle Namen ist, daß in dem Namen Jesu sich beugen aller derer Kniee, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind

Philipper 2.9-10

Sobald die Dämonen merken, dass du das Licht Gottes in dir trägst, bist du ein Ziel des Feindes, weil du effektiv für das Reich Gottes geworden bist. Du kennst die Wahrheit und du hast den Geist, gegen die unsichtbaren Mächte auf Erden vorzugehen. Wenn wir dies als Kinder Gottes wissen, sind wir nicht mehr dem Feind ausgeliefert, sondern der Feind uns.

Jesus spricht: Ihr seid das Licht der Welt

Matthäus 5,14

Jeder Dämon muss weichen, wenn man als Kind Gottes in Glauben an Jesus, Befreiung & Heilung im Name Jesus ausspricht. Wir haben den Geist des Lebens, den Geist Christi in uns und wir dürfen durch Proklamation und in Autorität über falsche Geister herrschen, denn wir sind frei geworden durch sein vollbrachtes Werk am Kreuz, lasst euch die Freiheit nicht mehr nehmen!

Jesus spricht: Sehet, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.

Lukas 10.19

Und noch heute sind alle Kinder Gottes aufgefordert Kranke zu heilen, Tote zum Leben zu erwecken, Dämonen auszutreiben und das Reich Gottes zu verkünden.

Macht Kranke gesund, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch.

Matthäus 10:8

Dann sagte er zu ihnen: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft. Wer glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden. Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden. Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.« Nachdem Jesus, der Herr, das gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und nahm den Platz an Gottes rechter Seite ein. Die Jünger aber zogen hinaus und verkündeten überall die rettende Botschaft. Der Herr war mit ihnen und bestätigte ihr Wort durch die Zeichen seiner Macht.

Markus 16.15-20

Warum? Weil wir wissen, dass dies die Wahrheit ist und Gott hat uns die nötigen Mittel dazu gegeben, als Stellvertreter für Gott, Leben den Gefangenen zu bringen (Himmel auf Erden), somit vom Reich Gottes zu erzählen.

Da ging Jesus auf seine Jünger zu und sprach: »Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden! Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes! Lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende dieser Welt gekommen ist!«

Matthäus 28.18

Vertraut und glaubt an Jesus, er wird euch frei machen! Erkennt eure Identität in Christus und setzt euren Glauben in Tat um! Alle Ehre gehört unserem Retter!

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