Vertraue in Gott

Kurz nachdem ich mein Glaubensbekenntnis und Busse abgelegt habe vor Gott, habe ich gemerkt wie eine Last von mir genommen wurde. Alle meine Ängste, Selbstzweifel und Wut entstanden durch die Sünde, wurden mir abgenommen, und dies nur wegen seiner Liebe!

Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott.  Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht – denn Gott ist Liebe. Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. (1. Johannes, 4.7 – 13)

Er nahm mir diese Last, jedoch erst, als ich bereit dazu war mir einzugestehen, dass ich diese Last nicht selber tragen kann.

Den Stolz zur Seite stellen und Gott die Ehre und das Vertrauen geben zu wirken, ist Demut zeigen.

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Matthäus 11,28)

Dies war der erste Schritt für meine Genesung. Doch die Genesung alter Wunden entstanden auf dieser Welt, durch mich und andere, viele müssen noch geheilt werden. Immer und immer wieder muss ich mit mir und Gott ehrlich sein und vor ihn treten, denn er richtet die auf, welche Schwäche zeigen und sich vor ihm demütigen. Nicht die Menschen die Stolz sind hilft er, sonder er hilft denen, die ihre Schwächen zugeben. Soll heissen, nicht mehr der Lüge zu glauben und sich selbst nicht mehr zu belügen. So und nur so kann ganzheitliche Heilung durch Gott bewirkt werden. Seine Liebe ist gross und wird durch unseren Glauben an Ihn, in uns verstärkt. Seine Liebe heilt unsere tiefsten Wunden.

Kein Psychologe kann das vollbringen was Jesus vollbracht hat. Diese Befreiung kann nur er uns geben. Kein Persönlichkeits-Coach kann diese tiefen Wunden ganz Heilen, denn unsere verletzte Seele trachtet nach diesem Balsam (die Liebe Gottes).

Es gibt Wunden die sofort nach einer Bekehrung geheilt werden und es gibt Wunden, welche erst in Erscheinung treten, wenn wir auf dem Weg mit Gott sind. Dies alles ist okey und ist auch Menschlich. Das Wort Gottes hilft uns dazu, diese Wunden zu erkennen und in uns sichtbar zu machen.

Die Beziehung mit Gott ist wichtig für die Genesung deiner Seele und für deine Entwicklung in Christus. Jedoch braucht es Zeit, wir sind wie kleine Babys die zuerst nur flüssige Nahrung zu sich nehmen können, doch mit der Zeit auch die Festere.

Christ zu sein, heisst nicht, an Gott zu Glauben und that’s it. Nein, es heisst jeden Tag das Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus unser Herz auszuschütten im Gebet. Bestrebt sein sich von Gott verändern zu lassen durch sein Wort und durch die Gemeinde Christi.

Da sprach er zu allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Lukas 9,23

Ganz ehrlich, es ist kein Honig schlecken, besonders am Anfang ist es schwierig alles zu erfassen und sich kein Druck zu machen, doch mit der Zeit wird es durch Gottes Hilfe leichter und auch immer mehr sichtbarer, was vorher in der Dunkelheit versteckt war. Genau  dies ist für  mich der unterschied, zwischen toter und lebendiger Glaube, richtiges und falsches Leben als Christ.

Es ist ein Prozess und man kann immer wieder zurück fallen, weil wir vielleicht unehrlich mit uns und Gott wahren, doch trotzdem lässt und unser gnädiger Gott nicht im Stich, wenn wir gefallen sind.

„Jeder soll dem anderen helfen, seine Last zu tragen. Auf diese Weise erfüllt ihr das Gesetz, das Christus uns gegeben hat.“ (Galater 6:2)

Die Rückschläge sind zwar erschreckend und bringen dich sogar zum Wanken im Glauben (weil Satan uns genau hier versuchen will), doch es ist nicht das Ende, Jesus ist für deine Sünden ans Kreuz gegangen und hat den Tod besiegt. Schaue immer wieder auf Jesus !

Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht. (Johannes 14:27)

Ich weiss noch, als Gott mir sagte, Noemi, liess die Bibel und Vertraue mir, nun weiss ich, warum er mir dies sagte, nur so kann er mich heilen, mich im Glauben stärken und mir helfen durch die engen Tore zu gehen. Es geht nicht ohne Veränderung, aber in erster Linie geht es nicht ohne Jesus!

Shalom,

Noemi

Spirituelles

2 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Danke, liebe Noemi,

    für die Worte und das Zeugnis. Das Bibel-Lesen ist eine große Hilfe,
    leider gibt es Strömungen, welche eben dies, auch vermeintlich „hausgemacht“, verhindern.

    Auf das die Worte samt Erkenntnis ihren Weg finden,
    in die Herzen, den Verstand und noch viel tiefer …

    Alles Liebe,
    Raffa.

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