Warum regst du dich so auf?

Wir vergeuden unsere wertvolle Energie wenn wir uns ärgern. Dieser Ärger/Wut entsteht durch Angst die Kontrolle zu verlieren, Angst zu kurz zu kommen, Angst den Mitmenschen nicht zu gefallen. Auch Schuldgefühle können dadurch entstehen z.B. „Ach hätte ich doch…..! Wenn ich das so und so gemacht hätte, wäre dies nicht passiert!

Ich rede von Ereignissen wie ein plötzlicher Defekt der Kaffeemaschine am morgen früh oder der Flug der nicht pünktlich fliegt oder sogar gestrichen wird. Solche Ereignisse lassen uns voll Wut aufkochen.

In den ersten Minuten versucht man gelassen zu reagierten, nachdem 10 Minuten verstrichen sind, ist bei vielen der Geduldsfaden gerissen. Ab diesem Punkt, verliert der Mensch buchstäblich die Kontrolle über seine wilde Bestie in sich (Ego & Angst). Böse Worte werden umher geworfen und schlimmstenfalls wird man sogar Handgreiflich. Die Akzeptanz, das Mitgefühl, die Hoffnung und die Geduld sind verflogen und nichts ist davon übrig geblieben, verschlungen von der Angst. Verzweiflung ist Angst.

Die Kaffeemaschine wird zu Mitleidenschaft gezogen und das Bodenpersonal der Fluggesellschaft unter Druck gesetzt, bedroht und angegriffen.

Nun ja, gewisse Sachen, passieren nun mal und man kann daran nichts ändern. Das Ereignis wird zur Vergangenheit und anstatt die Vergangenheit zu akzeptieren, einmal tief durchzuatmen, Geduld und Hoffnung walten zulassen, sieht man alles Schwarz, Pech, Raben Schwarz! Aus Angst wird, Verzweiflung aus Verzweiflung wird Hass und/oder Wut!

Das Vertrauen, dass sich alles zum Guten wenden wird, haben wir nicht mehr. Wir sinken lieber in Selbstmitleid und beschuldigen Andere, für Sachen, die doch meist so belanglos sind.

Liebe Brüder und Schwestern,

Verplempert eure Energie nicht durch Gedanken, Worte und Taten geprägt durch Ereignisse an den ihr so oder so nichts mehr ändern könnt. Atmet durch und überlegt euch, wie ihr diese gewonnene Zeit (z.B. durch Warten auf den nächsten Flug) und Energie am sinnvollsten Einsätzen könnt. Beobachtet euer Umfeld, vielleicht verpasst ihr gerade in der Zeit, in der ihr euch zutiefst Ärgert, ein kleines Wunder. Seid voller Leichtigkeit und guten Mutes, glaubt und vertraut, dass das was passiert ist, genauso passieren musste.

Vertraut auf das Schicksal und lasst die Vergangenheit ruhen! Ich glaube an das Schicksal und dessen tieferen Sinn, du auch?

Eure Uroviel

Spirituelles

6 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Mir hilft immer der Gedanke: „Ach, interessant, wozu das jetzt wieder gut ist…“ und die Gewißheit (das Gottvertrauen), daß ich gerade gelenkt wurde und mir auf dem „geraden“ Weg möglicherweise etwas noch schlimmeres zugestoßen wäre. Witzigerweise begegne ich immer mehr Menschen, die das genauso sehen, wenn ich es tatsächlich laut ausspreche.

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  2. Geliebte Uroviel,

    Dankeschön für den Beitrag. In der Natur fühle ich das ungehemmte Leben und dies sowohl in der Stille als auch in allem Klang und jeder Bewegung, die ich dann wahrnehme. Doch auch dort könnte ich, mich an Dingen stören, über Reste ärgern usw., einfach aus dem Grund, weil ich es kann. Doch ich tut es nicht, weil Urteil und Wertung – gegenüber der Schönheit, der Weite und Möglichkeit all der Kraft, die das Ich umgibt, absolut sinnlos sind. Auch hab ich dort selten einen Plan, der vereitelt werden könnte, da einzig die Natur zu genießen, sie zu lieben und mit Begeisterung wertzuschätzen, das Ziel an und für sich ist. Während ich dies schreibe, kommen weitere Gedanken herbei.

    Auch wir, der Mensch, ist ein Teil der Natur. Lange genug wurde uns das Tier angedichtet und haben wir höchstpersönlich – nach dessen Spuren in uns gesucht. Doch es gibt gar kein Tier, welches so grausam, so schön, genial und blind zugleich sein kann, wie der Mensch es offensichtlich ist. Dies in vielerlei Ausdruck, von dem wir zwischenzeitlich wissen, dass auch dies alles aus und in Liebe ist.

    Ein Tier fragt sich nicht, warum ihm etwas geschieht. Ist das Tier einmal geprägt, durch Vererbung oder Zivilisation, wiederholt es auch das selbstzerstörerischste Verhalten immer wieder, da ihm eine andere Form der Wahrnehmung des Geschehens, scheinbar unmöglich ist. Ein Mensch kann sich fragen, warum ihm das geschieht, statt sich einfach nur – wie gewohnt – zu ärgern oder aufzuregen, ohne Sinn und Ziel, also reinsten Widerstand gegen das Jetzt und sich selbst darin leistet. Die Frage wird im Inneren beantwortet, taucht auf in der Stille, welche der Frage folgte. Jedesmal ist es ein erhabener Moment, wenn jenes im Menschen antwortet, was klärende Liebe ist. So kann man letztendlich, beinahe jeder Aufregung, jeden Ärger in ein Abenteuer wandeln, bis aller jemals aufgestaute Ärger, tatsächlich verstoffwechselt ist. … und dann, dann werden wir weitersehen.

    Also Uroviel, hier fließt noch ein Dank an dich, und zwar dafür, dass du den Gedankenstrom in mir, angenehm und freudvoll zum Sprudeln locktest.
    Fühlbare Grüße * Luxus

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