Herrsche über deine Zunge!

Wir Menschen reden gerne, wir diskutieren über dies und das und wollen alles kommentieren. Doch ist der Mensch dazu bestimmt alles zu kommentieren. Jede Sache zu bewerten, zu richten und lauthals auszusprechen?

Aus unserem Herzen entspring gutes oder schlechtes. Wenn unser Herz schlechtes beinhaltet, entspricht auch das Schlechte aus unserem Mund. Das Herz ist verbunden mit unserer Zunge. Aus derselben Zunge kommt Segen oder Fluch für die Person, welche es betrifft heraus. So kann man jemand / sich selbst segnen oder verfluchen.

Auf was will ich hinaus? Unsere Worte haben Kraft und wir müssen lernen, auszusprechen was Gott aussprechen würde und nicht, was wir denken und wie wir es sehen auszusprechen. Es geht schliesslich nicht um unsere Meinung bez. Gerechtigkeit, sondern um die Gottes!

Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

Lukas 6:45

Wie lernen wir also dies auszusprechen was gut ist?

Zuerst müssen wir verstehen, dass im Unsichtbaren durch unsere Worte viel bewegt wird. Ein ausgesprochener Fluch, kann ganz viel Schaden anrichten.

Es erinnert mich an folgende wahre Geschichte, welches mir von einem Bruder im Glauben erzählt wurde, Peter ist nicht sein richtiger Name:

Fast jeden Tag lief Peter an einer Metzgerei vorbei. Der Inhaber (Metzger) war hart in seinem Herzen gegen Gott und gegen alle, welche Gott liebten und bezeugten. Nur der Anblick von Christen, liess ihn ausser Rand und Band geraten. So auch bei Peter, jedes Mal rief der Metzger Peter böse Sachen zu, weil er wusste, dass er Christ war, kein gutes Wort verliess ihn. Peter war noch nicht lange im Glauben und wusste nicht, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Peter begab sich ins Gebet und sprach zu Gott, möge all das ausgesprochen ihn und seine Familie nicht anfassen und Schaden zufügen, sondern direkt wieder zurück an den Metzger geschickt werden. So kam ein riesiges Unglück über den Metzger. Der Metzger wurde nur ein paar Tage Tod aufgefunden, er wurde von einem Baumstamm erschlagen, seinem Sohn erging es ähnlich, er geriet in ein Umfall und verstarb. Ab da wusste Peter, dass der Metzger gegen ihn und seinen Familie Flüche des Todes ausgesprochen hatte. Nie wieder würde er die Flüche zurückschicken, sondern vor das Kreuz Christi bringen. Ab da wusste Peter, Worte habe Kraft!

Ja, wir müssen lernen, einfach mal auf unseren Münder sitzen zu bleiben, still zu werden und Gott zuzuhören, was er zu sagen hat. Das Ziel ist es Aussprechen, was Gott in jeder Situation aussprechen würde. Für das müssen wir jedoch wissen, wer Gott ist und was sein Wille ist, dies bedeutet Hand in Hand mit dem Heiligen Geist zu arbeiten, unsere Gedanken zu erneuern anhand der Bibel und des Sinnes Christis. Im vorherigen Beitrag geht es um Gedanken gefangen nehmen, bevor man diese ausspricht.

Generell ist Gottes Wille, keine Flüche auszusprechen, sondern :

Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.

Epheser 4:29

Mit Hilfe des Heiligen Geistes müssen wir den Blick von uns wegnehmen und zum anderen hin, um zu verstehen, dass wir nicht nur der Person, über oder zu welcher wir sprechen, Schmerzen zu fügen können, sondern auch uns selbst. Warum? Hier der passende Bibelvers dazu:

Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie reden. Matthäus 12:36

Wir müssen Verantwortung über unsere Gedanken und über unsere Worte und über unsere Taten nehmen. Diese gefangen nehmen und verändern zum Guten und zur Wahrheit und zum Frieden. Zu Wisse, was Gottes Charakterzüge sind, macht es einfacher zu prüfen, welche Worte aus Christis Sinn kommen. Hierzu eine kurze Zusammenfassung, was aus dem Geist Gottes entspringt:

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht.

Wir Kinder Gottes sind aufgerufen wie er zu reden und zu handeln, denn wir haben Christis Sinn empfangen, um diesen Sinn Raum zu geben und Gott damit zu verherrlichen. Warum? Weil er sich in uns Verherrlicht hat durch seinen Geist, sind wir berufen ihn auch gegen aussen zu verherrlichen. Darum nennt er alle Kinder Gottes, welche seinen Willen tun, Kinder des Friedens.

Wer ist, der Leben begehrt und gerne gute Tage hätte?
Behüte deine Zunge vor Bösem und deine Lippen, daß sie nicht Trug reden.
Laß vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach.

Psalm 34

Doch nicht nur unsere Zungen müssen wir beherrschen, auch die Worte, welche gegen uns ausgesprochen werden müssen, wir lernen zu prüfen und das Gute davon in unser Herz zu lassen.

Mögen eure Gedanken & Worte rein und vollkommen sein! Für den Leib zu Gott hinwachsend.

Lebe und Spreche das Wort, Blessings,
Noemi

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