Hiob’s Leid

Hiob’s Buch ist sehr anspruchsvoll und auch mich hat es nicht kalt gelassen, als Gott dem Teufel erlaubte Hiob alles zu entreissen was er hatte inkl. Gesundheit.

Hiob war ein reicher Mann und hatte alles, was er sich gewünscht hat, viele Kinder, viel Land, viel Vieh und Geld durch Ertrag der Ernte. Er war ein sehr gläubiger Mensch, welcher fest an den Geboten Gottes hielt und diese auch so lebte. Plötzlich ohne Vorwarnung brach über ihn ein leiden volles Schicksal ein.

Was Hiob nicht (auch bis zum Schluss des Buches) wusste, dass Gott den Teufel auf Hiob losliess, sein Hab und Gut nahm sowie seine Kinder und seine Gesundheit.

Hiobs Freunde klagten Hiob an und beharrten darauf, dass Hiob irgendwann eine Sünde begannen haben musste und dass dieses Leid, die Strafe dafür sei.

Hier habe ich auch das erste Mal aufgeschrien, warum den Gott sowas zu lässt, da doch auf Hiob keine Sünde war. Er war Gottesfürchtig wie kein Anderer in dieser Zeit!

Warum konnte das Gott, Hiob nur antun, er ist doch ein liebender Gott?

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und auch Predigten angeschaut und bin auf folgendes Ergebnis gekommen, prüft auch hier, was für euch stimmt:

  • Hiobs Leid hatte nichts mit einer getanen Sünde bez. Übertretung des Gebotes zu tun, sondern diente als Prüfung, Stärkung des Glaubens an Gott und natürlich seiner Entwicklung mit Gott.
  • Obwohl Gott den Teufel freie Hand liess, sah Gott dass Hiob eigentlich ein guter Mensch war. Doch der Teufel wird von Gott auch eingesetzt, um Menschen im Glauben zu prüfen – so Spreu von Weizen zu trennen.
  • Durch das Leid wird das Leben erst Recht real und da kommt auch raus, ob man an sein Leben auf der Welt festhält oder nicht. Wiederum wird er Glaube geprüft und die Wahrheit wird herauskommen.
  • Bei Leid haben viele Menschen Angst und Fragen Gott “
    Wo bist du und warum hilfst du nicht? Hast du mich verlassen?“ – Gott wird auch angeklagt und bekommt Vorwürfe, warum er nicht handelt ->Die Folge sich in schlechten Zeiten von Gott abzuwenden ist Gross! Doch genau dies sollten wir nicht tun, denn Gott möchte uns was gutes tun, durch das Ausharren im Glauben!
  • Im Leid glaubte er an Gott und hoffte auf Gott, jedoch Verstand er nicht, warum ihm dies geschah. Hiob hat sich nicht von Gott abgewandt, er hat das Gespräch mit Gott gesucht. Er hat auf Gottes Gerechtigkeit beharrt.
  • Seine Freunde haben sich gegen Hiob gerichtet und ihn als Dummkopf & Lügner hingestellt, als Mann mit viel Bosheit. Alle Freunde meinten, dass er eine Sünde begannen hat, denn Gott erlaubt Leid nur bei Sündern.
  • Doch Gott hat alles so gewollt und von Anfang an unter Kontrolle. Gott hat Hiob dem Tod nie ganz überlassen, denn Gott bestimmt über den Tod aller Gläubigen.

Fazit: Da die Welt böse ist und bekanntlich nicht der Himmel. Sind auch Gläubigen dem Leid ausgesetzt und zwar nicht immer wegen einer/mehreren Sünde/n sondern als Prüfung.

Das Leben auf der Welt dient uns Christen als Vorbereitung auf das DANACH – beziehungsweise auf das Leben im Himmel mit Gott. Leid gehört zur Entwicklung im Glauben und zur Stärkung der Beziehung in Gott/Jesus.

Hiob hatte alles verloren, der tapfere Mann hielt nicht an seinem Leben fest sondern vertraute Gott. Er liess Gott über sein Leben bestimmen bez. Gericht halten! Hiob fürchtete den Tod nicht – Hiob war bereit loszulassen, um ins Totenreich zu gehen. Er bat Gott, um ein Gespräch trotz all seinem Leid, war er standhaft im Glauben.

Am Ende war Hiob’s Leid ein Gewinn! Gott segnete Hiob um so mehr, weil er Gott vertraut hatte! Gott liebte Hiob sehr!

Ermutigung aller Leidenden:

Gott hat uns nicht vergessen, er hat unsere Leben vor der Geburt geplant und uns einen eigenen Willen gegeben. Gott liebt uns sehr – er hat uns seinen Sohn gesendet, um den Fluch der Sünde zu brechen und uns davon zu befreien. Seinen Geist hinterliess Jesus Christus als Tröster in leidvollen Tagen und als Lehrer. Gott hat uns durch sein Opfer aus der Sklaverei des Teufels befreit und aus all dem Leider der Sünde – doch dies heisst nicht, dass Leid für uns ein Ende haben wird/muss. Gott darf uns durch diese Art von Leid in die richtige Richtung schupsen, dadurch formt er uns, dadurch stärkt er unseren Glauben, bereitet uns auf das Himmelreich sowie auf das abgeben des Lebens (weltlicher Tod) vor.

Liebe Brüder und Schwester, hier ist euer vertrauen in Gott gefragt. Hab keine Angst du bist nie alleine. Hab keine Angst vor Schmerz und Leid, er hat dir nur soviel Leid aufgebürgt, was du auch verkraften kannst, du brauchst nur VERTRAUEN! Gott hat in deinem Leben alles unter Kontrolle, wende dich an Gott (bez. JESUS) in schlechten Zeiten. Seine Liebe für dich, entzieht er dir nicht, denn Gott ist Liebe!

In Liebe,

Noemi

Spirituelles

9 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Danke für die Ermutigung! Vertrauen ist manchmal gar nicht so leicht, wenn der Sturm um einen herumtobt…aber trotzdem ehrt Gott es, wenn wir uns TROTZ allem dafür entscheiden! Bin schon gespannt auf die Früchte…

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  2. Du selbst bist Gott und alles Leid ist selbst verursacht. Der Glaube dass es jemand wegreißt ist das Ego. Der Verstand. Das ist Hölle. Vor der Selbsterkenntnis zu fliehen. Und anzuerkennen, dass alles menschliche Leben auch Leiden bedeutet so lange bis Gott – du selbst – dich selbst als untrennbar von Gott erkennst und sich Gottbewusstsein als solches in dir verwirklicht. Und das ist dann Erlösung. Das Fallen aller Bilder und Täuschungen, das Aussteigen aus dem Rad von Geburt und Tod. Das ewige Leben im Licht.

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    • Liebe Sultanine
      Früher habe ich auch so gedacht wie du, aber ich habe mich getäuscht. Ich tat so als hätte ich alles unter Kontrolle, als ob der Mensch auf langer Zeit Gott spielen kann, dies ist unmöglich, man hätte zuviel zu tragen. Von der dieser Art von Glauben habe ich mich Abgewandt. Gott hat mich des Besseren belehrt. Ich hatte Dämonen in meiner Wohnung, welche mich am helllichten Tag bedrängten und der einzige der Mir zu Hilfe kam, war nicht ein Energie oder eine Art von Licht oder ich selbst, sondern es war Jesus in Person. Wie kann ich nun meinen Retter verleugnen, der mir gezeigt hat, wer er wirklich ist, niemals möchte ich nochmals dieser Art von Irrglaube (NewAge, Esoterik Philosophie) glauben schenken. NewAge/Esoterik/Buddismus andere Religionen hätten mich fast Zerstört – Gott hat mich nie enttäuscht – Er kam zur Hilfe als ich ihn rief und weinend am Boden lag. Ich hoffe Gott möge dich auf dem richten Weg führen und dir zeigen, wer Gott wirklich ist. Ich wünsche dir nur das Beste – möge dich Gott segnen mit seinem Geist und Erkenntnis. In Liebe Noemi

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    • Es stimmt nicht, dass alles Leid selbst verursacht ist, das behauptet noch nicht einmal der Buddhismus.

      Es ist wohl an uns, ob wir unter allen Widrigkeiten des Lebens leiden müssen, oder wie wir das Leiden auch durch innere Haltung so zulassen können, dass wir daran nicht zugrunde gehen.

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  3. Bitte nur eine kleine Anmerkung: Es sollte bestimmt nicht „Gläubiger“ sondern „Gläubigen“. Gläubiger sind jene, denen man etwas schuldet, z. B. Geld! So long!

    Hallo Gerd,

    Werde ich auf jeden Fall noch anpassen, danke für den Hinweis!
    glg Noemi

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  4. Guten Morgen Uroviel,

    ja, das Thema Hiob hat eine enorme Tiefe und wir Menschen sehen immer auf das Menschliche, auch hier in der Schilderung der „Dinge um Hiob“. So denken wir natürlich zuerst an das Leid und fragen vorallem, wie konnte Gott das nur zu lassen?
    Schauen wir etwas weiter, in dieser Geschichte und darüber hinaus, so geht es doch um den geistigen Kampf der auf dieser Welt und wer weiß wo noch, herrscht.
    Ziehen wir den(Erd-)Kreis weiter, so ist es der Kampf/die Rebellion des Teufels gegen Gott und der Anspruch samt Aussage des Teufels, daß die Gebote Gottes ungerecht, auch nicht zu halten sind und das er, der Teufel, es besser weiß.
    Gott weiß um die Sünde, weiß um Satan und sein Vorhaben – und Gott ist immer noch die Sünde zuwider.
    Ohne jetzt hier eine große theologische Diskussion zu starten hilft es vielleicht das eine oder andere göttliche Prinzip etwas näher zu betrachten:
    – der „freie Wille“, welcher auch Satan gegeben wurde
    – die Problematik/Aufgabenstellung, wie Sünde beseitigt werden kann
    – und vielleicht die provokante Frage, ob Gott es erlaubt, daß Satan zeigen kann, wie er sich „seine Welt“, seine Gerechtigkeit vorstellt – um dann allen klar aufzuzeigen, daß … hmm, eine spannende Tiefe, die sich da eröffnet, wenn man das Thema Hiob von der Seite angeht.

    Ich bin ganz bei dir, „Hiob“ ist verdammt schwere Kost, da ist Tolstoi ein Fliegendreck gegen.

    Alles Liebe,
    Raffa.

    Gefällt 1 Person

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