Erleuchtung

Es gab in meinen Leben eine Phase, genauer gesagt waren es 2 Tage, in dem ich mich in einem für mich am ehesten, zutreffenden Erleuchtungszustand befand.

„Wenn man sich selbst nicht kennt, ist man unreif, sich selbst zu verstehen, ist der Anfang der Weisheit.“ Zitat von Jiddu Krishnamurti

In diesem Moment als ich realisierte, wer ich war, viel eine Last von mir ab und die Last war groß. Die Last beinhaltet alle Grenzen, die ich mir von Kind an, durch meine Eltern, durch die Gesellschaft, durch Freude, durch die Religion usw. gesetzt habe. Ja, ich habe mir die Grenzen selber gesetzt und zwar bewusst. Ich habe gewählt mit dem Strom zu schwimmen und nicht meinem eigenen Pfad zu folgen. Die Last beinhaltete auch alle Ängste (die Angst vor dem Tod, vom Verantwortung übernehmen, vom Krieg usw.). Bis anhin habe ich mich selbst hintergangen, um den andere zu gefallen. Ich fürchtete die Angst, doch mehr noch fürchtete ich die Wirklichkeit von dem was IST. Klartext: Ich lebte nicht MEIN Leben!

Ich  erkannte das es keine Grenzen gibt! Ich erkannte das meine Ängste nicht der Wirklichkeit entsprechen, sondern meiner Fantasie. Ich sah mich nicht mehr als Opfer sonders als Autor meines eigenen Lebens. Als ich das alles erkannte verwandelte ich mich in ES.

„Ich wurde Es, das ES das in diesem Moment Ist.“

Wie es sich anfühlt ES zu sein? Naja, ich versuche es euch mal zu schildern, doch Gefühle in Worte zu fassen ist fast unmöglich.

Mein Gedanken schrien plötzlich: „AHA, so ist ES und das bin ich. ES!“. In diesem Moment viel die Last und mein ganzer Körper fühlte sich leicht an. Keine Sorgen, keine Ängste, keine Grenzen. Ich dachte mir, dies muss wohl Freiheit sein. An diesem Tag wusste ich nicht, was ich mit meiner Zeit auf der Welt anfangen sollte, ich sass auf dem Sofa und dachte mir, es ist alles gut so wie ES ist.

Für mich war es schwierig mich in das frühere Leben einzugliedern, denn alles erschien mir so unwichtig. Ich wollte nichts mehr essen, warum auch, ich hatte nicht mal Hunger. Schlafen? Warum denn, ich war nicht mal annähernd müde. Als ich den Fernseher anschaltete, dünkte mich jede Handlung, jede Diskussion, einfach alles nicht mehr für relevant. Es ist gut wie ES ist! Es ist wie ES ist und ES hat alles seine Richtigkeit. Warum sich aufregen? Warum sich ärgern? Dies alles war für mich in diesen zwei Tagen unwichtig. Hatte ich Prioritäten? Nein, meine Priorität war in erste Linie, das ES zu SEIN.

Mein dazu maliger Freund, merkte dass mit mir etwas nicht stimmte, denn ich war voller Freude, Glück, einer Art Gleichgültigkeit und Vertrauen. Er versuchte mich wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen, damit ich mich wieder in meinen Alltag eingliedern kann und da, setzte ich wieder den Fuss auf die Erde. Meine Ängste kamen wieder, alle alten Lasten welche ich abgelegt habe, kamen nach einer gewissen Zeit wieder zurück. Ob es die gleiche Lasten waren? Wusste ich nicht. Etwas blieb, die innere Ruhe und das Vertrauen.

Doch ich wusste, dieser Zustand war für mich ein Zustand der Erleuchtung. Ich war glücklich, zufrieden und voller Liebe, ich war ES. Von hier, fing ich von 0 an. Ich schrieb nun auf weissem Grund und konnte mich schöpferisch austoben, so wie ich es für richtig halte.

In Liebe,

eure Uroviel

 

Spirituelles

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