Im Angesicht des Todes

Ich wusste nicht, dass mich diese paar Tage in der Toskana so prägen würden. Wie auch in diesen Ferien war ich alleine Unterwegs, um an meinem Buch zu schreiben. Erst im Nachhinein musste ich feststellen, dass ich meine Aufmerksamkeit nicht auf das Buch sondern auf etwas viel faszinierendes richten musste.

Als ich im Hotel angekommen war, war ich überwältigt von der toskanischen Landschaft. Ich war überglücklich, dass ich mich für diese Reisedestination entschieden habe. Von der netten Empfangsdame bekam ich ein gemütliches Hotelzimmer zugewiesen. Der alte, mediterrane Baustiel liess den Raum ein bisschen kleiner und dunkler wirken, jedoch störte mich das wenig. Es war August, die Sonne schien den ganzen Tag und erhellte den Raum trotz allem mit genügend Licht.

Was mich mehr bedrückte, war die komische Energie in diesem Zimmer. Ich fühlte mich so, als ob mich jemand die ganze Zeit beobachtete. Diese Gefühl tat ich als eine Einbildung meiner Seitz ab und entschloss mich, die meiste Zeit draußen zu verbringen. Der erste Tag in der Toskana verging wie im Flug, denn ich vertiefte mich in mein Buch auf der Terrasse. Bei solch einer atemberaubenden Aussicht flogen mir die Worte nur zu.

Am Abend entschloss ich mich früh ins Bett zu gehen. Im Zimmer fröstelte es mich. Draußen war es bereits dunkel, jedoch sicherlich noch mind. 25 Grad. Ich nahm eine warme Dusche und kuschelte ich mich in die Laken ein. Bei jeder Bewegung quietschte das Hotelbett, doch die Müdigkeit der Reise übermannte mich, ohne mich von dem Geräusch davon abzuhalten. Als ich mich zwischen Schlafzustand und Wachzustand befand, bemerkte ich, wie sich eine schwarze Gestalt rechts, neben mir auf dem Bett hinsetzte. Es wurde noch kälte. In diesem Halb-Schlaf-Zustand merkte ich, wie mein ganzer Körper zu vibrieren beginnt. Die Energie des Wesen schüttelte mich und ich wachte voller schrecken auf. Sofort stellte ich das Nachlicht neben mir auf dem Nachttischchen an und scannte den Raum mit großen Augen ab. Ich sah nichts, keine Menschenseele außer Meiner. Das Gefühl der Angst nahm mich ein, denn ich wusste nicht, was sich hier abspielte. Mit großer Mühe viel ich in einen unruhigen Schlaf, jedoch passierte in dieser Nacht nichts mehr.

Am nächsten Morgen stand ich auf und das erste was ich sah, war die Kleiderschranktür ebenfalls aus Holz, diese stand sperrangelweit offen. Erneut bekam ich es mit der Angst zu tun. Die Schranktür war gestern Abend oder während der Nacht nicht offen. Da war ich mir ganz sicher. Immer noch verwirrt und innerlich mit mir ringend, entschloss ich Frühstücken zu gehen. Bilde ich mir alles nur ein? Ein Konstrukt meiner Fantasie?

In der nächsten Nacht, ließ ich bewusst das Licht an, denn ich spürte erneut, wie der Blick auf mich gerichtet ist. Das Gefühl nahm nicht ab und ich bekam es mit der Angst zu tun. Ich entschloss mich laute Entspannungsmusik zu hören und versuchte mich selbst zu beruhigen. Die Angst blieb da, doch ich schaffte es, mich in einen meditativen Zustand zu bringen. Ich bat die Engel und Gott mich zu schützen. Ich sprach mit meinen Schutzengel und fragte es um Rat. Das detaillierte Gespräche mit meinem Schutzengel findet ihr hier: Botschaft 2.

Durch das Gespräch mit meinem Engel wusste ich, dass ich keine Angst haben müsste. In diesem Hotelzimmer scheint eine verloren Seele herum zu irren. Durch mein Licht und meine feinfühlige Art habe ich es wohl angezogen. Ich beschloss mich mit einer Freundin von mir (Lichtarbeiterin) in Kontakt zu setzten, bei Ihr hoffte ich auf Hilfe verstrickte in dieser Angelegenheit. Sie erklärte mir über den Facebook-Chat, dass es sich tatsächlich um eine verlorene Seele handeln würde und dass ich die Seele ins Licht begleiten sollte. Diese Aussage verstand ich nicht und fand diese zugleich lächerlich, denn ich kam mir vor, wie in einem schlechten Horrorfilm oder der Serie „Ghost Wisperer“. Sie erklärte mir zudem, wie ich eine Lichtsäule ins Himmelreich, mit der Hilfe von einem Erzengel erstellen könnte. Nun gut, ich beschloss, diese Information ein bisschen in mir sacken zu lassen und konzentrierte mich auf mein Buch.

Leider hielt mich mein Schutzengel davon ab, mich auf mein Buch zu konzentrieren, denn es stupfte mich Gedanklich die ganze Zeit an, ich solle doch bitte gleich die Seele ins Licht fühlen. Ich gab dann, nach ca. 5 Minuten Gedankens-Gefecht mit meinem Schutzengel nach und ließ den Computer stehen. Konnte mich durch diese Gedankens-Überflutung so oder so nicht mehr fokussieren!

Ich trat ins Zimmer ein und riss instinktiv die Fenster meines Zimmer auf. Sonnenstrahlen traten ein und mein Blick war nach draußen, auf den wunderschönen Hotelgarten gerichtet. Mit voller Konzentration rief ich Erzengel Michael und bat Ihm eine Lichtsäule im vom Himmel bis in dieses Zimmer zu erstellen. Zudem bat ich ihn, die Seele von ihrem Leid zu befreien und ins Licht zu führen. Blitzartig erschien ein Bild vor mir, obwohl ich immer noch mit offenen Augen auf den Garten sah, erkannte ich auf diesem Bild die Lichtsäule, die Säule war ein kräftiger, heller Lichtstrahl. Ich erblickte eine weiße, strahlende Gestalt auf dem Bild und erkannte darin Erzengel Michael. Der Erzengel nahm eine dunkle Gestalt, welche aus dem Schrank trat in Empfang und stützte das dunkle Wesen.

Beide liefen Richtung Lichtsäule und traten in den Strahl hinein. Die Lichtsäule funktionierte wie ein Lift. Das Bild war so schnell wie es gekommen ist, vor meinem inneren Auge verschwunden. Ich war relativ gefasst und bedanke mich bei Michael. Die Energie der verlorenen Seele merkte ich nach kurzer Zeit nicht mehr und ich fühlte mich nicht mehr beobachtet. In dieser Nacht schlief ich schnell ein und freute mich auf den morgigen Tag, welche ich nun ganz dem Schreiben widmen konnte.

Es brauchte paar Wochen bis ich alle Eindrücke nach diesem ungewöhnlichen Urlaub verarbeitet habe. Trotz der Angst bin ich Dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Die Engel haben mich dabei unterstütz und mir die Angst genommen.

Ich glaube es gibt einen Himmel und zwar dort, wo wir uns alle wieder treffen werden. Wir werden von Engeln abgeholt und ins Licht gebracht. An eine Hölle glaube ich nicht, denn ich denke die Hölle ist unser Zustand auf der Erde, wenn wir nicht auf unser Herz hören. Alle kommen in den Himmel, jedem wird vergeben werden. Wir werden alle wieder zu EINS! Unendliche Liebe => Gott!

In Liebe,

eure Uroviel

 

 

Spirituelles

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