Teil 3: Jenseits

„Es gibt keinen Tod für die, welche an das kommende Leben glauben. Was Ihr für den Tod haltet, ist das Tor zum Leben, und das Grab ist die Auferstehung für die, welche glauben und gehorchen. Trauert nicht noch weinet um die, die Euch verlassen haben, sondern freuet Euch lieber  über ihren Eintritt ins Leben.“ 

„So wie alle Geschöpfe aus dem Unsichtbaren hervorgehen in diese Welt, so kehren sie zurück zu dem Unsichtbaren, und so werden sie wiederkommen,  bis sie gereinigt sein werden… (Jesus)“

Unsere Seelen leben ewig, sie vergehen also keineswegs nach unserem „Tod“. Wer aber seinen „Tod“ nicht bewusst erlebt hat, weiß oft garnichts davon und hält sich für quicklebendig, denn so fühlt er sich ja, er ist es ja auch. Er lebt nicht viel anders als zuvor. Außer, dass er sich befreit fühlt, frei von Schmerzen, von Krankheiten und von anderen physischen Belastungen. So hat ein Amputierter wieder all seine Gliedmaßen, ein Asthmakranker fühlt seine Brust völlig frei, alle Schmerzen sind fort, usw. Wer im Schlaf stirbt, weiß meist nicht, dass er „tot“ ist, wenn er zu sich kommt. Wer nicht an ein Weiterleben nach dem Tod glaubte, kommt garnicht erst auf den Gedanken, er könnte hinübergegangen sein, weil er ja lebendig und sich seiner selbst auch völlig bewusst ist. Wir haben zwar keinen physischen Körper mehr, aber spüren dennoch unseren „Herzschlag“: Es ist das Pulsieren unseres Herz-Chakras, das nun wieder kosmische Lebensenergie atmet, unsere alleinige Nahrung in dieser Form.

So leben viele Menschen nach ihrem Übergang über lange Zeiten hinweg wie zuvor weiter, gehen ihrer täglichen Arbeit nach, machen die Dinge, die sie immer gemacht haben und wundern sich nur, dass niemand sie wahrnimmt. Wenn die liebe Familie dann noch das Zimmer des oder der Verstorbenen zum Andenken unverändert lässt, kommt die Seele nicht auf den Gedanken, sie ist garnicht mehr dieselbe. Wenn Ihr meint, das ist nicht möglich, bedenkt, dass die Seelen nicht mehr das menschliche Gehirn und damit den menschlichen Verstand besitzen. Sie haben zwar ihre Intelligenz und ihre Intuition, aber nicht mehr das „menschliche“ Denken. Viele sind ziemlich verwirrt und irren nur umher und wundern sich oder ärgern sich, weil plötzlich ein Fremder in ihrer Wohnung lebt – sie können durchaus noch ihre alten Möbel darin wahrnehmen, denn was man sich in seinen Gedanken vorstellt, erscheint einem auch tatsächlich so! Unsere Gedanken erschaffen – und in der 4. Dimension, der Astralwelt, die der physischen Welt am nächsten ist und in ihren niederen Bereichen auch recht niedrige Schwingungen hat, realisieren sich unsere Gedanken sofort, im Gegensatz zur physischen Ebene, wo der Zeitfaktor hinzukommt und eine Verzögerung bewirkt, so dass wir kaum mehr eine  Verbindung zwischen unserem Wunsch oder Gedanken und der Materialisierung desselben erkennen.

Aber die meisten Menschen wissen, dass sie den Körper verlassen haben und sind sich ihres Übergangs bewusst. Viele sehen ihren Körper leblos daliegen. Häufig sieht man dann sein vergangenes Leben noch einmal wie einen Film an sich vorüberziehen, erkennt und versteht, sieht die verpassten Gelegenheiten und die inneren Beziehungen, weiß, was man lernen wollte und was davon man erreicht hat, erkennt die Wahrheit über die Menschen, mit denen man zu tun hatte… Aber wir haben auch wieder das Wissen über unsere davorliegenden Inkarnationen und sehen den Zusammenhang zwischen ihnen.  Fast immer haben wir noch eine gewisse Zeit, in der wir Abschied nehmen können von unseren Verwandten und Freunden und  den Orten, die wir geliebt hatten. Diese Zeit kann von einigen Tagen bis zu einigen Wochen oder Monaten dauern. So stellt sich das uns jedenfalls dar; im ‚Jenseits‘, unter dem man die 4. Dimension versteht, existiert die Zeit nicht. Dort existiert auch kein Raum. Wenn man an etwas oder jemanden denkt, ist man sofort da und mit diesem Ort, diesem Wesen verbunden. –

Wenn man sich also von der letzten Inkarnation verabschiedet und noch einmal die geliebten oder nicht geliebten Menschen wahrnimmt, erkennt man sie ganz anders, als zuvor. Man kann dann nämlich ihre Aura sehen, und auch ihre Gedanken und Gefühle wahrnehmen. Das bedeutet, dass man über jeden Zweifel hinaus weiß, was es mit diesem Menschen auf sich hat. Wir erkennen dann also, wer es ehrlich mit uns meinte und wer nicht, wir erkennen alle Wahrheiten und Zusammenhänge, wenn wir es denn so möchten. Nach einiger Zeit dann wird uns ein helles LICHT erscheinen, zu dem wir uns hinbewegen sollten. Manchmal werden wir auch sofort von einem LICHT-Wesen zum LICHT geleitet oder von einem lieben Verstorbenen abgeholt – wir machen immer die Erfahrung, die wir uns wünschen und die wir brauchen. Wenn wir von CHRISTUS Jesus geleitet werden möchten, wird Er kommen. Wenn wir einen lieben Verwandten, der vor uns gegangen ist und zu dem wir eine enge Beziehung hatten, wiedersehen möchten, wird diese Seele uns zum Geleit kommen… Wir werden meist über eine Brücke, einen Fluss oder durch einen Tunnel geleitet, Symbol für die Trennung der Dimensionen… Dort in der LICHT-Welt werden wir nicht gestraft, nicht verurteilt und nicht beurteilt, sondern nur geliebt und beraten. Wir selbst schauen uns unser vergangenes Leben an und erkennen dabei, was wir von unseren Aufgaben bewältigt haben und was wir noch vor uns haben. Wir werden liebevoll von Lichtwesen beraten und unterstützt, auch später in der Planung des nächsten Erdenlebens. Wir werden unterrichtet und wir sehen liebe Menschen wieder. Es gibt Schulen und Universitäten, Geistige Lehrer und Lehrerinnen, Tempel des LICHTS. Wir wachsen und entwickeln uns, bis wir uns entscheiden, wieder zu inkarnieren und dann unsere nächste Inkarnation planen.

Die Welt, in die wir kommen, entspricht jedoch den Schwingungen unseres spirituellen Entwicklungsstandes. Wer finster und böse denkt und fühlt, wer keine Resonanz zum LICHT hat, wird das LICHT scheuen und sich vor ihm verstecken oder in die andere Richtung gehen. Wer nicht an das LICHT glaubt oder das LICHT fürchtet, wird auch keinen Engel um Hilfe bitten, der ihn führen könnte. Er müsste dann erst einmal in den ihm entsprechenden, niedrigen Schwingungsebenen verweilen, einer Welt der Täuschungen und der Illusionen. Dort können durchaus erschreckende Kreaturen leben, von denen Energiearbeiter mitunter wissen: Das ist die Welt der Ebenbildlichkeit, wo sich unser Inneres, die Gedanken und Gefühle, die Träume und Ängste nach außen reflektieren; dort können wir mit unseren eigenen Ängsten in Form von Schreckensbildern konfrontiert werden. Manche Seele könnte dies als Hölle interpretieren, jedoch ist es nur ein Spiegelbild des eigenen Inneren.

Jedes Bild allein steck und ist in uns selbst, es kann garnicht schaden ; dass wir diese Schrecken überwinden können, indem wir uns ihnen stellen, sie als Illusion erkennen und sie in LIEBE annehmen. Den Weg durch diese Ebene zu führen, ist der Sinn der sogenannten „Totenbücher“ der Tibeter, Ägypter usw. Diese Texte warnen vor den Gefahren und sagen der Seele, was wirklich und was nicht wirklich ist und wie sie sich verhalten soll, um zu den höherschwingenden Ebenen zu gelangen. Es wäre nützlich, wenn auch in unserer Kultur die Menschen von diesen Dingen wüssten und sie auch akzeptieren könnten. Dann würde es nach dem Verlassen des Körpers viel weniger Verwirrung, weniger Probleme und mehr Hilfe geben! Auch gäbe es sicherlich weniger „verlorene“ Seelen als jetzt.

Gewisse Abschnitte, Inhalt: http://www.puramaryam.de

Spirituelles

2 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Liebende Uroviel

    ich freue mich so hier in der Bloggerwelt
    Initationswissen durch Dich verbreitet zu sehen
    Einer meiner vielen Lehrer trauerte und warnte das wenn zur Jahrhundertwende
    das Wissen um Reinkarnation den Menschen nicht zurück gegeben würde
    gäbe es eine Kathastrophe und das sprach rudolf Steiner bereits vor dem ersten Weltkrieg
    Als immer von Sehnsucht nach Gerechtigkeit hungernde Seele ist mir erst durch dieses
    Kosmische Gesetz Klarheit Geduld und Güte ermöglicht worden
    Eine Frage
    Nach den mir zuteil gewordenen Unterweisungen ist die vierte Ebene die Äthersphäre
    dann die astrale und darüber die mentale
    Hier nennst Du die nachtodliche gleich die astrale Welt
    Als Jugendlicher hatte ich einmal eine spontane Außerkörpererfahrung und da war Licht
    ohne Schatten und der Körper lag wie tot im Bett lächelnd lustig so zu schweben
    Es ist nicht wirklich wichtig nur zu meiner Klärung

    danke Deiner Wesenheit
    Dir Joachimsherz

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  2. Hallo Joachim…
    Ich hatte mal die ehre, eine verlorene Seele ins Licht zu führen. Ich war ängstlich und schockiert als sich eine Tür öffnete, welche ich nicht mal wusste, dass es sie wirklich gab…Die Tür von Paranormalem… und das war mein Beweiss… der Beweiss vom Leben nach dem Tod… vom Übergang ins Licht… in eine andere Welt… und die Angst vor dem Tod, der häufigste Grund warum die Seelen nicht ins Licht gehen.. für mich ist die Astralwert… die nächste Ebene nach der Ätherphäre…und das ist die Ebene, für welche als Übergang der Seelen genutzt werden sollte.. Mit allen höheren Ebenen hatte ich nicht viel zu tun, ausser mit den Engeln welche sich in der nächsten Ebene konstant aufhalten.. Engel sind natürlich auch in der Astralebene da, aber nur wenn Sie jemandem helfen oder Abholen müssen…

    Ich hoffe konnte dir helfen…

    In lieben

    Uroviel

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