Unsere Gedanken

Jeden Tag haben wir Abermillionen von Gedanken, welche durch unseren Verstand huschen. Wir denken andauernd und geraten in einen unendlichen Kreis der Gedanken.

Sehr viel Gedachtes ist sinnlos und bereitet uns nur Kummer. Sehr viele Gedanken betreffen nicht mal uns selbst, sondern den Nachbarn, welcher gerade mit komischen orangen Shorts durch den Garten läuft.

Anstatt sich mal mit sich selbst zu befassen, verdrängt unser ICH bewusst, was in uns zu Verarbeiten wäre und konzentriert sich liebend gern auf die Probleme Anderer. Genauso verbrauchen wir sehr viel Energie, welche wir für sinnvollere Sachen nutzen könnten, wie zum Beispiel neue Ideen, inspirierende Fantasien oder sogar der eigene spirituelle Wachstum.

Wie denkt wohl, der Typ da über mich? Warum schaut die da so komisch rüber? Durch unsere Gedanken machen wir uns Probleme, wo gar keine sind. 

„Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen sind seine eigenen Gedanken“ –Zitat Albert Einstein

Unsere Gedanken sind reinste Schöpferkraft, welche wir positiv und nicht negativ nutzen sollten. Nämlich mit Gedanken mit denen wir im Leben weiterkommen und nicht stehen bleiben. Es ist also wichtig unsere Aufmerksamkeit mehr auf unser Gedachtes zu richten und zu schauen, was wir den ganzen Tag eigentlich so denken?

Ich stellte fest, dass 80% meiner Gedanken nicht mich selbst betrafen sondern Andere. Schockierender Weise waren in diese 80% mindesten 60% negative Vorurteile gegenüber fremden Personen vorhanden. Ich merkte wie die negativen Gedanken mein Wesen und meine Art vom Leben beeinflussten. Ich wusste alles was ich aussende, kommt eines Tages wieder auf mich zurück, meist in der gleichen Intensität. Mit meinen negativen Gedanken, habe ich meine Mitmenschen animiert, schlecht über mich zu denken!

Nach dieser Erkenntnis, dass ich meine Mitmenschen mit schlechter Gedankens-Energie bombardiere, war mein innigster Wunsch sofort damit aufzuhören. Leichter gesagt als getan, denn die urteil-bildenden Gedanken verschwanden so schnell, wie sie in meinem Gehirn aufgeblitzt waren. Mit viel Übung fiel es immer leichter, die eigenen Gedanken zu eruieren und zu überdenken. Und genau so, fing ich an, den Garten meiner Gedanken von Unkraut zu trennen und durch neue Blumen zu ersetzten.

 Kurzes Beispiel meines Gedankenmusters:

„OH mein Gott, was ist denn das für eine komische Frau neben mir. Was trägt die denn für geschmacklose Schuhe?“. „HALT, was DENKE ich bloss?“ „Das ist nicht fair und nicht korrekt von mir über jemanden so zu urteilen.“ „Ach, was für eine liebenswürdige Frau neben mir, das ist ja eine süsse Tasche die sie trägt“.

Schon durch das Erkennen von negativen Gedanken hat man einen großen Schritt nach vorne gemacht, die eigene Lebenseinstellung zu verändern. Jetzt geht es nur noch ans umwandeln = von Negativ ins Positiv.

Je länger man die Gedanken aufmerksam studiert und verwandelt, nimmt das wachsen des Unkrauts in unserem Garten ab. Mit viel Geduld und Willen sowie der bedingungslose Liebe, blühen im Garten der Gedanken schon bald neue wunderschöne Blumen auf und vom Unkraut ist nichts mehr zu sehen.

Ich lege euch wie folgt ans Herz:

Beobachtet was Ihr im Laufe eines Tages alles denkt. Seit urteilslos zu den Mitmenschen, denn dass Gedachte kommt in irgend einer Form zu euch zurück. Behandelt Leute so, wie ihr behandelt werden möchtet. Seit euren Feinden dankbar, denn sie regen euch zur Weiterentwicklung eures inneren Selbst an. Doch das wichtigste ist, seit urteilslose und liebende Menschen!

Spirituelles

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